Der Lagarfljótwurm

In Island wird von einem Mädchen berichtet, das ihrer armen Familie zu ein wenig Wohlstand verhelfen wollte. Dazu legte es die goldene Brosche der Mutter zusammen mit einem Wurm in eine Schachtel. Anstatt des Goldes "vermehrte" sich aber nur der Wurm - er wuchs und wuchs. In ihrer Panik warf das kleine Mädchen die Schachtel samt Brosche und Wurm in den See Lagarfljót (isländisch Lagarfljótsormurinn). Dort lebt seit dem eine Art Seeschlange und ist mindestens 10 Meter groß, manche Sichtungen berichten auch von einem etwa 90 Meter langem Tier.

Seit dem Jahr 1345 werden Sichtungen erwähnt, am populärsten dürfte die Geschichte aus dem Sagenband von Jón Árnasons sein. Diese Sage endet damit, das Zauberer das Tier magisch an Schwanz und Kopf am Grund des Sees anketten.

In gewisser Hinsicht gleicht der Isländische Wurm der schottischen Nessie-Sage.